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Bestimmung als Variante von RIC III Pius Nr. 765: Beim vorliegenden Exemplar ist der Abstand zwischen TR P und Halsabschnitt der Büste so groß, dass dort zwingend ein oder zwei Zahlzeichen ergänzt werden müssen; auch ist vom ersten der hier zu erwartenden Zahlzeichen ein Rest eindeutig zu erkennen, der sich gut mit der Zahlenangabe X vereinbaren lässt; aus der Durchsicht von OCRE geht hervor, dass wohl nur eine Ergänzung auf TR P XI in Frage kommt und es sich somit um einen im RIC nicht belegten, aber offensichtlich gut in die Prägegeschichte zu integrierenden Typus handelt, der 147–148 datiert werden kann.
Das Zeitalter der Adoptivkaiser
Rom erlebte die Zeit seiner größten territorialen Ausdehnung unter dem Kaiser Traianus (98-117 n. Chr.), der von Nerva (96-98) adoptiert worden war. Traianus adoptierte Hadrianus (117-138), der zusammen mit seinem von ihm adoptierten Nachfolger Antoninus Pius (138-161) die Konsolidierung der Reiches und dessen größte Blüte gewährleistete. Erst Marcus Aurelius (161-180) wich von dem bewährten System der Adoption wieder ab, als er seinen eigenen Sohn Commodus zum Caesar machte.