Claudius für Drusus (Maior)
41–50 n. Chr.
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Rostock, Heinrich-Schliemann-Institut für Altertumswissenschaften der Universität  Archäologische Sammlung (Magazin I) |
Vorderseite |
NERO CLAVDIVS DRVSVS GERMANICVS IMP. Kopf des Drusus Maior nach l. Etwas abgegriffen. Im Augen-/Braunbereich des Porträts ein Einhieb / Einstich. |
Rückseite |
TI CLAVDIVS CAESAR AVG P M TR P IMP // S C. Claudius in Toga nach l., auf Amtsstuhl (sella curulis) sitzend, in der ausgestreckten r. Hand ein Zweig, in der l. Hand eine Schriftrolle (?) (rotulus). Unterhalb und neben der sella curulis verschiedene Waffen und Rüstungsteile. |
Datierung |
41–50 n. Chr. Römische Kaiserzeit  |
Nominal |
Sesterz  SesterzVon „semistertius“ (dritthalb), also zunächst im Wert von 2,5 Assen.
Bezeichnet zunächst eine Silbermünze [siehe dazu unter Sesterz (Silber)].
Im Namen des M. Antonius erstmals als Kupfermünze mit den Wertangaben HS und Delta (vier asses) geprägt. Seit der Münzreform des Augustus 18 v. Chr. ein Bronzenominal im Wert von 4 Assen oder ¼ Denar, geprägt wie der Dupondius in Messing ('Orichalcum'). Nach 260 n. Chr. wurde die Prägung eingestellt, selten sind Doppelsesterzen (das Kaiserbild der Vs. trägt hier zur Unterscheidung eine Strahlenkrone anstelle des meist üblichen Lorbeerkranzes) des Postumus und Traianus Decius, häufig auf ältere (einfache) Sesterzen überprägt. |
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Bronze ; 25,82 g; 35 mm; 6 h |
Literatur |
RIC I² Claudius Nr. 93; Burmeister Nr. 329 (dieses Stück). |
Abteilung |
Antike, Römische Kaiserzeit |